Business-Class unter Druck

Business-Class unter Druck

  • Schwacke analysiert Restwerte in der Mittelklasse
  • Mittelklasse im Sinkflug

Maintal. In der Mittelklasse haben die Hersteller derzeit große Mühe, ausreichend Umsatz zu erzielen. Alleine im Mai ging die Zahl der neu zugelassenen Mittelklasse-Fahrzeuge in Deutschland im Vergleich zum Vorjahresmonat um über 20 Prozent zurück. Das Segment ist für die Automobilbranche dabei ein wichtiger Absatzmarkt, insbesondere im Flotten-, Miet und Dienstwagen-Geschäft – mit einem Privatkunden-Anteil von lediglich 23 Prozent wird der Großteil der Mittelklasse-Modelle an gewerbliche Kunden geliefert.

Angesichts dieses schwierigen Hintergrunds hat Schwacke aktuell den Markt für gebrauchte Mittelklasse-Modelle hinsichtlich der Restwertentwicklung und der Verkaufschancen analysiert. Das Ergebnis deckt sich mit der Entwicklung im Neufahrzeugbereich: auch bei Gebrauchtwagen dieser Kategorie stockt die Nachfrage, was sich in erhöhten Händler-Standzeiten und rückläufigen Restwerten ausdrückt.

Junge Modelle = gute Restwerte

Hierbei kann aber nicht pauschalisiert werden, wie die Schwacke-Marktanalyse belegt. So kann BMW und Audi mit dem Dreier und dem A4 in Zukunft auf stabile Restwerte über dem Marktdurchschnitt setzen, während die Wertentwicklungs-Prognose beim „klassischen“ Gebrauchtwagen (drei Jahre alt mit 60.000 Kilometer Laufleistung) für den aktuellen Ford Mondeo besonders düster und weit unter dem Segment-Schnitt ausfällt. Im Gegensatz dazu ist der Ford Mondeo aber auch ein Modell, mit dem die Händler vergleichsweise wenig Mühe haben: bereits nach durchschnittlich 90 Tagen findet sich ein Käufer, eigentlicher Klassendurchschnitt sind 118 Standtage. Eine weitere Auffälligkeit: in der Restwert-Entwicklung reicht der neue Mazda 6 laut der Markt-Experten von Schwacke nahe an den Mittelklassedurchschnitt heran.

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