Offroader: Auch gebraucht ein Renner

Offroader: Auch gebraucht ein Renner

  • Schwacke analysiert Restwerte von Kompakt-SUV
  • Überdurchschnittliche Wertbeständigkeit
  • „Premium“ verkauft sich am besten

Maintal. Auch 2012 setzen die SUV ihren Siegeszug in den Verkaufs-Charts fort. Rund 15 Prozent beträgt inzwischen der Gesamtmarkt-Anteil, und immer noch stoßen neue Hersteller in das lukrative Segment hinzu. Den Löwenanteil an den Verkaufserfolgen übernehmen inzwischen Kompakt-SUV, die den großen Offroadern und Geländewagen längst den Rang abgelaufen haben. Immer sparsamere Motoren und großstadttaugliche Abmessungen machen diese Fahrzeuge für viele Käufer zur Alternative für herkömmliche Pkw. Dazu gesellen sich die Vorzüge des SUV-Konzepts mit variablem Innenraum und hoher Sitzposition mit bequemem Einstieg.

Deutsche Hersteller dominieren den Markt

Bei den Kompakt-SUV sind die deutschen Hersteller Marktführer. Zuletzt waren sieben der zehn meistverkauften Offroader Produkt einer deutschen Marke. Zählt man den Skoda Yeti zur Volkswagen-Marke hinzu, steigt diese Zahl entsprechend nochmals. Das ist insofern interessant, als das Segment ursprünglich eine japanische Erfindung ist, begründet und lange Zeit angeführt wurde es 1994 vom Toyota RAV4. Doch bis auf Nissan mit dem Qashqai ha-ben die Japaner inzwischen das Heft aus der Hand gegeben, auch verursacht durch die jüngst sehr starke Konkurrenz aus Korea.

Die hohe Nachfrage im Neuwagenbereich zeichnet sich auch eins zu eins in den Indikatoren für das Gebrauchtwagengeschäft aus. Mit durchschnittlich 55,2 Prozent Restwert ermittelt Schwacke das Segment, bezogen auf dreijährige Gebrauchte mit 60.000 Kilometer Laufleistung. Das ist der Spitzenwert im gesamten Pkw-Markt, doch der wird von einzelnen Model-len sogar noch deutlich übertroffen. Insbesondere das deutsche Trio aus BMW X1 und VW Tiguan sowie Audi Q5 beweist mit über 55 Prozent eine außergewöhnlich hohe Wertstabilität. Bemerkenswert ist jedoch auch der überdurchschnittliche Werterhalt des preisgünstigen Dacia Duster. Die nachlassende Restwert-Performance des aktuellen Ford Kuga ist in erster Linie dessen unmittelbar bevorstehendem Modellwechsel geschuldet, der 2013 vollzogen wird.

SUV sind schnell verkauft

Die Standtage beim Händler sind ebenfalls ein wichtiges Barometer für die Beliebtheit eines Fahrzeugs. Keines der untersuchten Modelle überschritt hier die 100-Tage-Marke, im Durchschnitt ist ein Kompakt-SUV nach 84 Tagen wieder verkauft. Auffällig lange stehen lediglich der Ford Kuga und die erste Generation des BMW X3, die 34 Tage länger auf einen Käufer wartet als der zum Modelljahr 2011 eingeführte Nachfolger. Gleich flott wie der X3 verkauft sich Dacias Duster, die Goldmedaille im Spurt zum neuen Besitzer trägt allerdings der Mitsubishi ASX. Beim Marktführer VW Tiguan dauert es im Durchschnitt 80 Tage, bis ein Kunde unterschrieben hat, hier ist allerdings auch das absolute Handelsvolumen erheblich größer: im Beobachtungszeitraum lagen die gehandelten Stückzahlen des Tiguan fast doppelt so hoch als beim zweitplatzierten Ford Kuga.

 

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