SchwackeMarkenMonitor 2014: Verbesserte Zusammenarbeit lässt Händlerzufriedenheit wieder leicht ansteigen

Schwacke

02 Jun 2014, Nachrichten

  • Gewinner aus 28 Marken in fünf Kategorien stehen fest
  • Gesamtzufriedenheit steigt von 2,76 leicht auf 2,73
  • Zufriedenheit hat sich in den Bereichen Produkt/Marke und GW-Geschäft deutlich verbessert

(Maintal/Leipzig) Volkswagen, Mercedes-Benz, Toyota, Suzuki und Smart sind die diesjährigen Gewinner des SchwackeMarkenMonitors. Die Auszeichnungen anlässlich der Studie zur Händlerzufriedenheitsanalyse wurden heute im Rahmen der AMI in Leipzig vor einem großen Fachpublikum feierlich verliehen. Der MarkenMonitor prämiert die Händlerzufriedenheit in fünf in sich vergleichbaren Hersteller-/Importeurkategorien. Überraschung des Tages ist die Marke Smart: als Gruppensieger in der Kategorie der Nischenfabrikate führt Smart in diesem Jahr zusätzlich das Ranking der Händlerzufriedenheit aller Marken an.

Durch die Verleihung des SchwackeMarkenMonitors, der bereits zum 17. Mal in Folge von Schwacke in Zusammenarbeit mit dem Institut für Automobilwirtschaft (IFA) an der Hochschule Nürtingen-Geislingen vergeben wird, erhält die Automobilbranche nach Marken getrennt relevante Informationen zur Händlerzufriedenheit. Bewertet wurden insgesamt 31 Kriterien aus 1.020 Telefoninterviews, die im Zeitraum von Mitte März bis Anfang April durch die puls Marktforschung GmbH durchgeführt wurden. Zusätzliche Sonderthemen wie Renditen und Renditezufriedenheit, Direkt- und Internetvertriebsaktivitäten der Hersteller, Lead-Management, Kunden- und Händlerzufriedenheit runden die wissenschaftliche Studie ab.

Deutsche Volumenhersteller: VW belegt Platz 1 – zum dritten Mal in Folge

Volkswagen hat mit der Note 2,43 auch in diesem Jahr die Nase vorn. Besonders in den Beziehungsfeldern „Produkt und Marke“, „GW-Geschäft“ und „Netzpolitik & allgemeine Zusammenarbeit“ führt der Hersteller die Kategorie der deutschen Volumenhersteller an. Insgesamt hat sich die Händlerzufriedenheit des Herstellers im Vergleich zum Vorjahr jedoch um -0,06 Punkte minimal verschlechtert.

Mit einer deutlichen Verbesserung um +0,29 Punkte zum Vorjahr und einem guten Niveau bei der Händlerzufriedenheit ist Opel (2,52) mit dem zweiten Platz VW dicht auf den Fersen. Damit ist Opel der Top-Aufsteiger aller Marken in Sachen Händlerzufriedenheit. Ford hingegen verschlechtert sich in allen Bereichen der Händlerzufriedenheit und kann sich mit der Note 2,90 gerade noch in die sog. Zone der Indifferenz retten.

Deutsche Premiumhersteller: Mercedes-Benz an der Spitze – Audi und BMW erneut auf Platz 2 und 3

Der Premiumhersteller Mercedes-Benz beweist mit dem Gesamtergebnis von 2,33 eine konstante Händlerzufriedenheit. In drei von fünf Rubriken führt die Marke die Gruppe der Premiumhersteller an. Nur in der Rubrik „Produkt und Marke“ liegt BMW vorne. Audi hingegen punktet im Feld „GW-Geschäft“. Auch in der Gesamtwertung der Renditezufriedenheit landet Mercedes-Benz auf Platz zwei (2,74), hinter Landrover/Jaguar (2,27).

Mit der Note 2,35 macht Audi einen starken 2. Platz sicher und kann den Vorsprung zu BMW (2,46) auf dem dritten Platz ausbauen. Insgesamt haben beide Marken ihre Händlerzufriedenheit in 2014 verbessern können.

Große Importeure: Toyota holt den Gruppensieg und verdrängt Skoda auf Platz 2

Nachdem Skoda 2013 die großen Importfabrikate angeführt hatte, holt sich Toyota (2,60) in diesem Jahr den Pokal zurück. Allerdings ist sowohl bei Toyota als auch bei Skoda die Zufriedenheit im Vorjahresvergleich leicht gesunken.
Skoda bleibt dicht gefolgt mit 2,63 auf Rang zwei. Seat (2,81) hält wie im Vorjahr an Platz drei fest. Hyundai (3,03 / -0,29) und Fiat (3,14 / -0,05) können dem Abwärtstrend aus 2013 nichts entgegensetzen, und rutschen weiter in der Händlerzufriedenheit ab. Für Hyundai bedeutet dies einen deutlichen Verlust von -0,29 Punkten. Eine positive Entwicklung zeigt Peugeot (2,87): mit einem Zuwachs von +0,20 Punkten hat sich die Marke vom Tief der letzten Jahre erholt und ist ein Aufsteiger der Gruppe. Auch Kia (2,92) und Nissan (3,05) konnten sich leicht verbessern. Die beiden französichen Fabrikate Renault (3,17) und Citroën (3,23) landen auf den letzten Plätzen dieser Gruppe.

Kleine Importeure: Wechsel an der Spitze - Suzuki löst Subaru ab

Bisheriger Dauersieger Subaru rutscht auf Platz vier ab und erhält in diesem Jahr nur noch die Note 2,73 (-0,34), was Subaru gleichzeitig zum Top-Absteiger im Gesamtranking der Händlerzufriedenheit macht. Das Zepter geht somit an Suzuki: die erneut gestiegene Händlerzufriedenheit wird mit Note 2,55 belohnt. Somit verbessert sich der Importeur mit einem deutlichen Abstand zu den anderen Gruppenteilnehmern um +0,11 Punkte im Vergleich zum Vorjahr.
Mazda ist 2014 Top-Aufsteiger in der Gruppe der kleinen Importfabrikate. Sowohl in der Händlerzufriedenheit (2,68 / +0,20) der Gruppe als auch in der Renditezufriedenheit (3,10 / +0,60) belegt der Importeur den zweiten Rang. Volvo folgt mit verbesserter Händlerzufriedenheit (2,69 / +0,10) auf den dritten Platz.

Nischenfabrikate: Smart ist die große Überraschung – Gruppensieger und Gesamtsieger

Doppelsieg für den Nischenspezialisten Smart: mit der Note 2,24 (+0,19) bringt Smart den Gruppensieg nach Hause und führt damit in diesem Jahr sogar das Ranking aller Marken an. Der Vorjahressieger Porsche landet mit der Note 2,31 (-0,09) auf einem hervorragenden zweiten Platz, sowohl in der Gruppenwertung, als auch im Gesamtranking. Die diesjährigen Ergebnisse katapultieren Jaguar/Landrover auf Platz drei (2,38).
Mini zeigte schon 2012 einen ersten Abwärtstrend, der sich auch in diesem Jahr fortsetzt. Es reicht mit der Note 2,59 (-0,07) nur für Platz vier.

Das Fazit der Präsentation von Prof. Dr. Reindl macht deutlich: die Händlerzufriedenheit hat analog der erzielten Rendite mit durchschnittlich +0,15 Punkten zugenommen. Das Institut für Automobilwirtschaft (IFA) hat in Zusammenarbeit mit Schwacke die Top 5 Handlungsfelder über alle Marken für eine höhere Händlerzufriedenheit ermittelt: persönliche Kontakte zum Hersteller, Partizipation bei vertriebspolitischen Entscheidungen und verbesserte netzpolitische Aktivitäten des Herstellers führen die Liste an, ebenso wie ein verbessertes Margen- und Bonussystem sowie gezielte Verkaufsförderaktionen. Alles in allem werden Händler mit diesen Faktoren für eine intensivere Zusammenarbeit mehr und mehr zum Markenbotschafter und haben loyalere Kunden – ein doppelter Gewinn für Hersteller und Importeure.

 

  SchwackeMarkenMonitor 2014
Rang 2014 Hersteller Gesamtzufriedenheit 2014
1 SMART 2,24
2 Porsche 2,31
3 Mercedes 2,33
4 Audi 2,35
5 Jaguar / Land Rover 2,38
6 Volkswagen 2,43
7 BMW 2,46
8 Opel 2,52
9 Suzuki 2,55
10 Mini 2,59
11 Toyota 2,60
12 Skoda 2,63
13 Mazda 2,68
14 Volvo 2,69
15 Subaru 2,73
16 Seat 2,81
17 Dacia 2,81
18 Mitsubishi 2,81
19 Peugeot 2,87
20 Ford 2,90
21 Kia 2,92
22 Alfa Romeo 3,02
23 Hyundai 3,03
24 Nissan 3,05
25 Honda 3,09
26 Fiat 3,14
27 Renault 3,17
28 Citroen 3,23

Gesamtzufriedenheit 2,73

Mehr Informationen unter www.schwackepro.de/markenmonitor.
Bildmaterial auf Anfrage.



Belegexemplar erbeten.

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Schwacke ist Schwestergesellschaft der EurotaxGlass’s Gruppe. Das Unternehmen wurde 1957 von Hanns W. Schwacke als Verlag gegründet und konnte bald darauf den Klassiker SchwackeListe für Pkw als Standard bei der Ermittlung von Gebrauchtwagenpreisen etablieren. Heute bietet der unabhängige Dienstleister automobile Marktdaten, Analysen und Softwarelösungen mit den Schwerpunkten Restwertermittlung und -management sowie Schadenkalkulation an. Für weitere Informationen besuchen Sie unsere Website www.schwackepro.de.

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